Was für ein tolles Chorwochenende 02.-04.10.26

 Tag 1: Auftritt beim Heimatfest in Böbing/Oberbayern

Der Vorsitzende Lothar Kappus hat mit der Planung einer Fahrt des Gesangvereines Dammheim eine prima Arbeit geleistet, gefolgt von der Umsetzung für angemeldete mehr als 50 Personen des Vereines. Los geht`s pünktlich um 10 Uhr ab Bornheim Betriebshof mit Reisebus der Fa. Lösch und Fahrer Wolfi. Ein Unikum unterm Herrn. Ruckzuck sind wir am „Pforzheim Gate“, sprich der „ewigen A8 Baustelle“, gottlob nur ein kleiner Stau. Mittagspause auf einem Rastplatz nach rund 2,5 Stunden mit selbst hergerichtetem Buffet aus Bretzeln, Salat und kleinen Leckereien wie Wurst und Käse. Tolle Logistik! Picknick an der Autobahn mit Getränken im Freien bei warmen 22 Grad. Großer Dank an Ilse und Tim und die Weinlieferanten Harald und Egon. Weiterfahrt ab und an auch mit Gesang, ein größerer Stau, aber alles läuft trotzdem gut. Ankunft verspätet am Nachmittag in Peißenberg/Oberbayern. Zimmerverteilung, ein frühes Abendessen im Gasthof zur Post mit eigener Metzgerei und anschließendem Einsingen. Und schon geht’s los nach Einbruch der Dunkelheit mit dem Bus durch enge Haarnadelkurven hinauf nach Böbing zum dortigen Heimatfest. Anfangs noch wenig gefüllt wird die Halle später voll mit Jung und Alt. Viele tragen Tracht, wir unsere Chorkleidung, weiß und blau, die Farben Bayerns. Blasmusik erinnert ans Oktoberfest. Man gewöhnt sich schnell an Festzeltatmosphäre. Für gute Stimmung ist gesorgt. Der dort ansässige Böbinger Männerchor präsentiert im Verlauf des Abends stimmgewaltig einige Lieder. Dann sind die beiden Chöre des ContraPunkts an der Reihe. Chorleiter Christian hat an alles gedacht und unser Pianist Sascha haut in die Tasten. Schon die ersten beiden Lieder des gemischten Chores kommen prima beim Publikum an. Dann folgt der Männerchor. Spätestens beim „Du regscht mich uff“ mit Text von Bernhard klatscht das Publikum mit und fordert eine Zugabe, die gerne mit „Frauen sind anders“ und „Da doo run run“ erfüllt wird. Der Beifall für beide Chöre war das Lob für die Sängerinnen und Sänger. Danach gute Laune bei Tanz, Bier, Schorle und kleinen Snacks. Auszug des Chores und Rückfahrt zum Hotel mit Ankunft 23.30 Uhr sowie einem Absacker im Gasthof. Danach müde ins Bett gefallen, schlafen.

Tag 2: Gemeinschaft, Gespräche, Gesang

Das Frühstücksbuffet ist reichlich gedeckt, alles da, was das Herz begehrt und was ein Gasthof mit eigener Metzgerei - selten genug heutzutage - so aufbietet. Drei Stationen warten auf uns. Zunächst geht es um 10 Uhr zum prachtvollen Schloss Linderhof. Einatmen der regionalen Kultur und Geschichte ist angesagt. Im barocken Schloss bestaunen wir bei einer Führung in zwei Gruppen die unglaublichen Architekturleistungen, Gemälde, Himmelbett und Spiegelsaal. Nach Besichtigung und einem Spaziergang durch die üppigen und gut gepflegten Parkanlagen ging es zum Mittagessen nach Ettal und ins dortige Kloster. Außen wird gerade restauriert, innen bestaunen wir wie schon im Schloss Linderhof die barocke Pracht des Klosters. Ein Teil des Chores sang spontan eine „gedämpfte Fassung“ des Gospels „Come let us sing“, einige Besucher schauten überrascht und hörten aufmerksam zu. Weiterfahrt nach Murnau. Hier hatten alle Zeit für Kulturelles (Münterhaus, Schlossmuseum) und Bummeln im Stadtzentrum, wer wollte bei Kaffee und Kuchen. Abgerundet wurde der Tag am Staffelsee bei warmen Temperaturen und romantischem Sonnenuntergang. Rückfahrt zum Hotel und Abendessen a la Carte. Danach lud Chorleiter Christian zum Karaoke Abend ein (www.karafun.de). Alle hatten Spaß und freuten sich an Gemeinschaft, Gesprächen, Gesang und wer wollte, konnte sich als Solist/in für einen kurzen Augenblick wie ein Pop Star fühlen. Auch die Präsentation von humorvollen Kurzgedichten und einer lustigen Orientierungsgeschichte über die Erklärung, wo im Ort denn das Weingut Wambsganß sei, waren einfach köstliche Beiträge. Was für ein geselliger und gemütlicher Abend! Schluss war erst um Mitternacht, und das sagt mehr als tausend Worte über einen langen Samstag mit viele Erlebnissen am Tag der Deutschen Einheit.

Tag 3:  An der blauen Donau in Ulm  

Nach ausgiebigem Frühstück war die Abfahrt für 10 Uhr geplant. Und dann eine Überraschung: Aufzug des Peißenberger Trachten- und Traditionsvereines mit Blasmusikorchester aus Anlass des Ernte-Dank-Festes in der Kirche. Danach folgte die Prozession als stiller Marsch von der Kirche vorbei am Gasthof zum Kriegerdenkmal nebenan. Aufstellung und Totenehrung für alle Opfer der beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert. Kurze Rede des Bürgermeisters, zwei Gebete. Das war ein beeindruckendes Erlebnis, das nicht mehr oft vorkommt. Die Feuerwehr (!) regelt den Verkehr, alles ohne Polizei und besondere Sicherheitsmaßnahmen.

Am Vormittag ging es anschließend zunächst nach Ulm. Dort herrschte ein reges Treiben in der Stadt und rund um das Ulmer Münster, das in jedem Fall eine Besichtigung wert ist. Ein Spaziergang im bekannten Fischerviertel und entlang der Donau rundete für viele die mit Bedacht gewählte Zwischenstation als Pause auf dem Weg zurück „in die Palz“ ab. Zum Ausklang unserer Chorfahrt, der man durchaus  Legendencharakter zuschreiben darf, gab es ein gemeinsames Abendessen im Hoppeditzel von Impflingen. Ende und Ankunft nach drei erlebnisreichen Tagen um 21 Uhr am Betriebshof in Bornheim.

Allen an der Organisation Beteiligten und dem Busfahrer sei Dank für sicheres Fahren, auch rückwärts (!), sowie für Vorbereitung, Logistik, Leitung und Moderation einer tollen Chorfahrt!         Kurz: Der ContraPunkt, ein Landauer Chor, in dem man gerne singt! www.gv-dammheim.de

Zusammenfassung: Lothar G. Kopp

 

 

Unser Jubiläum „ContraPunkt - 25 Jahre moderner Chorgesang“

Der Zuspruch am 09. Mai war enorm, die Turnhalle von Landau-Dammheim bereits vor Beginn buchstäblich bis auf den letzten Platz belegt. Pünktlich um 19 Uhr begrüßte der Vorsitzende des Gesangvereines Dammheim Lothar Kappus alle Besucher sowie drei Gastchöre sehr herzlich. Er dankte unter großem Applaus dem engagierten Vorbereitungsteam für all die wichtigen arbeitsintensiven Tätigkeiten, ohne die eine solche Veranstaltung schlicht nicht möglich wäre.                                      

Den Abend moderierte anschließend routiniert und humorvoll gekonnt Ulrike Fath. Sie erzählte kurz und bündig wie der ContraPunkt 2001 im Gesangverein Dammheim 1863 e. V. entstand. Den Reigen der Chormusik eröffnete dann der gemischte Chor des ContraPunkts unter Leitung von Tobias Müller. Stürmischer Beifall und „Zugabe“-Rufe erfreuten uns. Die Zugabe wurde aus gutem Grund auf das auf das Ende gelegt, damit wir im Zeitplan blieben. Zu dem Erfolg beigetragen haben auch die Gastchöre, die mit Feeling, Tempo, Witz und gut aufgelegt ihre Lieder mit Freude vortrugen. Es zeigte sich, wie wichtig der gegenseitige Kontakt unter den zahlreichen Chören der Region ist. Die Gastchöre S(w)inging Storks Geinsheim, fEinklang Mörzheim und Harmonie Ramberg trugen mit Schwung und viel Engagement ihre Lieder vor. Das vielseitige Repertoire der Chöre aus Rock, Pop, Musical, Schlagern und Liedern überrascht immer wieder und ist in Landau und der Südpfalz wohlbekannt. So manche im Saal begannen bei bekannten Gute-Laune-Songs begeistert rhythmisch klatschend die Gesangsvorträge zu begleiten. Bei gefühlvollen Liedern war es still wie in der Kirche. Es ist nicht nur auf der Bühne immer toll, ein so aufmerksames und gut gelauntes Publikum im Saal zu erleben.

Ein ganz besonderer Punkt war die Auszeichnung von Sängerinnen und Sängern, die dem ContraPunkt seit Gründung angehören. Die Ehrungen erfolgten durch den Chorverband der Pfalz, die Urkunden überreichte Eva Ziegler, Vorsitzende des Kreischorverbandes Südpfalz. Geehrt wurden Ulrike Fath für 30 Jahre Chorleitung sowie Tim und Ilse Rheude, Heidi Kappus, Gabi Petatz und in Abwesenheit Rosi Schey-Voland für ihr 25jähriges Sängerjubiläum. Für alle gab es viel Applaus.

Als letzter Chor traten die Männer auf die Bühne und präsentierten ihre Lieder unter der Leitung „unserer Ulli“! Spätestens mit Mit DOO DOO RON RON wurde der Saal gerockt. Mit Blick auf den nachfolgenden Muttertag, besonders jedoch als humorig-liebevolle Hommage an die Frauen, sang der Männerchor des ContraPunkts mit kreativem deutschen Text von Bernhard Strassel versehen: „Du reg`scht mich uff“ (in der Melodie von „You raise me up“). Tosender Applaus war der Dank für diese originelle Version.           

Zum Schlusslied kamen wieder unsere Frauen auf die Bühne. Der gemischte Chor präsentierte als oben erwähnte Zugabe erstmals eine kreativ betextete und womöglich neue oder mindestens alternative Dammer Hymne mit „Damm, Damm, Damm, Dammheim“ in der Bearbeitung von Ulrike Fath (Melodie: Deutschland/Die Prinzen) und beendete damit den Jubiläumsauftritt.            

 Mit dem Schlußdank unseres Vereinsvorsitzenden an alle Mitwirkenden und Besucher spiegelte unser Jubiläum mit einem repräsentativen Querschnitt moderner Chormusik einen erfolgreichen Konzertabend mit viel Stimmung, Temperament und Freude am Gesang. Nach Beendigung der Veranstaltung und lang anhaltendem Beifall nahm mich eine Besucherin zur Seite und meinte: „Ihr habt da wirklich ein tolles Feuerwerk der Chormusik abgeliefert. Kompliment und Danke für den kurzweiligen Abend. Und euer Outfit passt!“ Das Lob gebe ich gerne an alle Mitwirkenden weiter.                                            

Die Fotos sagen sicher viel mehr aus als noch mehr Worte.

LGK

Zurzeit in Gem, Kansas, 13.05.2026

Ein tolles Chorwochenende

Am Samstag, dem 25.04.26, traf sich der gemischte Chor des ContraPunktes am Morgen zum schon länger geplanten Chorwochenende in der Turnhalle zu Dammheim. Die Mitglieder teilen ihre Leidenschaft für Musik und Chorgesang. Sie kamen daher zusammen, um Klangfarben und ausgewählte Repertoires zu verbessern. Ziel ist immer auch ein harmonisches Miteinander bei so vielen unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Ansichten. Einmal im Jahr wird daher besonders intensiv geprobt. Zunächst begrüßte der Vorsitzende die anwesenden Vereinsmitglieder und dankte den Freiwilligen für die kulinarische und organisatorische Vorbereitung.

Dann begann mit ausgeklügelten „Lockerungsübungen“ der Tag1, angeleitet vom Chorleiter Tobias Müller. Besonders beeindruckend war, wie sich die Stimmen der Frauen und Männer allmählich mehr und mehr zu einem kraftvoll harmonischen Gesamtklang vereinten. Die Gesangsphasen wechselten sich mit Pausen ab, in denen bei geselligem Beisammensein im gartenähnlichen Außenbereich auch das leibliche Wohl bei guten Gesprächen nicht zu kurz kam. Bei frühlingshaftem Wetter am Grill der Vorsitzende des Gesangvereines 1863 Dammheim e. V. Lothar Kappus. Zu reichlich Fleisch und Würstchen gab`s bunte Salate und auch Leckereien aus mediterraner Pfanne und Getränke. Am Ende waren sich alle einig: Dieses Wochenende hat uns Sängerinnen und Sänger nicht nur musikalisch bereichert, sondern auch das soziale Gemeinschaftsgefühl im Chor gestärkt. So klang der erste Tag mit einem frühen Grillabend fröhlich aus, denn gelacht wird bei so vielen positiven und optimistischen Menschen immer.

Sonntag, der 26.04.26, Tag2 des Wochenendes. Für den Männerchor des Gesangvereines begann der Vormittag, von Chorleiterin Ulrike Fath durchdacht geplant, mit einer originellen und kreativen „Lockerungsaufwärmphase“, die allen Sängern Spaß machte. Der Tag stand anschließend im Zeichen intensiven Probens in den Registern. Mit viel Gefühl und Energie probten gut gelaunt die Tenöre unter Anleitung von Ulli Fath getrennt von Bass und Bariton, um die sich Bernhard Strassel als versierter Übungsleiter kümmerte. Nach der Mittagspause kamen dann alle Sänger zusammen und Ulli probte intensiv einige Stücke ein, die der Männerchor am 09. Mai beim 25jährigen Jubiläum des ContraPunktes präsentieren wird.

Unser Chorwochenende war erfolgreich und wird allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben.

 -Lothar G. Kopp-

Gesang, Geehrte, Gemeinschaft

 In der Dammheimer Kirche fand am 30. November das Konzert „Lieder im Advent“ des Landauer ContraPunkts mit anschließendem stimmungsvollem Ausklang am Adventsfenster auf dem Dorfplatz vor der Kirche statt. Der Zuspruch übertraf die Erwartungen, denn die Kirche war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Sowohl die Gesangsbeiträge des Gemischten Chores als auch des Männerchores wurden begeistert mit viel Applaus bedacht. In einer kurzen Pause erklärte Pfarrer Carsten Schulze auf verständliche Weise, was Advent bedeutet: Zeit der Ankunft. Für Christen ist es die Vorfreude auf die Geburt Jesu.

An diesem Abend gab es etwas sehr Außergewöhnliches zu vermelden: Rolf Voland feierte in diesem Jahr als Chorsänger ein unglaubliches Wahnsinnsjubiläum: 70 Jahre aktiver Sänger im Gesangverein! Er leitete ihn von 1976-1992 auch als Vorsitzender. Die Laudatio hielt die ehemalige Kreischorleiterin Ulrike Fath. Geehrt wurden vom Vereinsvorsitzenden Lothar Kappus auch die langjährigen Mitglieder Christa Schuster, die zum Ehrenmitglied sowie Karl-Uwe Schäfer (Vorsitzender von 2004-2020), der zum Ehrenvorstand ernannt wurde. Alle Jubilare wurden in Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Florian Meier vom Publikum mit reichlich Applaus bedacht. Im Anschluss an das Konzert wurde traditionell das erste liebevoll gestaltete Adventsfenster geöffnet. Die weit über 100 Konzertbesucher und -mitwirkenden erfreuten sich an Gesprächen, Punch, Glühwein, Keksen und anderen Leckereien, die von Mitgliedern des ContraPunkts bereitgestellt wurden. Woher die Tradition des Plätzchenbackens zur Weihnachtszeit kommt, erklärte das Vereinsmitglied Lothar Kopp, indem er drei Worte als Gedächtnisstütze formulierte: Kelten, Klöster, Kekse. Das dürfe man auch googeln. Danach ertönte von Groß und Klein, begleitet von Gitarre und Tuba, aus vollen Kehlen das bekannte „Weihnachtsbäckerei“-Lied. Das hörte man sicher im gesamten Stadtdorf.

Das diesjährige Schlachtfest am 11. Oktober stand wieder unter einem guten Stern bzw. fand bei strahlender  herbstlicher Sonne im Weingut Wambsganß in Dammheim statt. Kesselfleisch und Bratwurst, schöne Weine, natürlich auch Federweißer und nicht zuletzt eine große Auswahl von selbstgebackenen Kuchen der Sängerinnen fanden regen Zuspruch und allgemeines Lob.

Besonders zum Gelingen des schönen Tages beigetragen haben unsere neuen Freunde aus Bayern. Der Männerchor des Trachtenvereins D‘Schnalzbergler aus Böbing in Oberbayern war auf Vereinsausflug in Landau und hatte mit uns ein Treffen vereinbart. Bei einem Stadtrundgang am Freitagabend mit unserem Vorsitzenden und dem Besuch unseres Schlachtfestes am Samstag lernten sie etwas von der Pfälzer Lebensart kennen und waren sichtbar und vor allem hörbar davon angetan. Der Männerchor präsentierte etliche traditionelle und auch launige Lieder aus seinem Repertoire. Unsere Männer vom Contrapunkt wollten da nicht zurückstehen, unterbrachen ihre Dienste und gaben ein kleines Medley zum Besten.

Die Festbesucher waren begeistert. Der Gesang, die mit Stolz getragenen Trachten und die herzliche Art unserer bayerischen Gäste machten einfach gute Laune. Das Schlachtfest 2025 war ein besonders schönes und wird in Erinnerung bleiben. Der spontane Wunsch für einen Gegenbesuch im nächsten Jahr ist vorgemerkt!

 

 

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust

Wer gerne singt, der wandert auch gerne? Aber ja doch! Im gemischten Chor des Gesangvereins ContraPunkt aus Landau-Dammheim wuchs bei den Sängerinnen und Sängern im Laufe der Zeit mehrheitlich der Wunsch nach einem gemeinschaftlichen Ausflug. Die Idee: eine Wanderung zu einer Burgruine mit Gasthaus-Anschluss. Folgerichtig beschloss der Gesangverein von 1863 Dammheim e. V. diese Idee zu realisieren. Gesagt, geplant, getan. Und so organisierte der Vorsitzende Lothar Kappus eine Chorwanderung im Pfälzer Wald zur Burgruine Ramburg und dem dortigen Gasthaus.

Chor trifft Burg

Am letzten Samstag im Monat März trafen sich drei Hunde und 24 Vereinsmitglieder in wetterfester Kleidung, bewaffnet mit Wanderstöcken, Thermoskannen und einer beeindruckenden Menge an Getränken am vereinbarten Treffpunkt in Ramberg. Das Wetter war gut, es spielte mit. Schon auf den ersten 1000 Metern zeigte sich: Der Pfälzer Wald ist nicht einfach nur "leicht hügelig", wie es oft auf Flyern örtlicher Tourismusbüros steht, sondern er ist ein ständiger Wechsel zwischen „Och, das geht ja“ und „Himmel, das geht gar nicht!“ Und „Wie schaff ich das?“ Klar war: Wir schafften das, sogar gut gelaunt.

Nach gut zweieinhalb Stunden des Wanderns und vieler Gespräche mit- und untereinander sowie zwei Schnapsrunden (medizinischen, versteht sich) erreichten alle tatsächlich die Burgruine Ramburg. Die Aussicht von dort oben war atemberaubend, was sich allerdings auch auf die Kondition bezog, so dass jemand schnaufend fragte, ob ein Sauerstoffzelt in der Nähe stände. Danach speisten und tranken wir in der sehr gemütlichen Ramburgschenke bei freundlicher Bewirtung und gutem Essen. Der etwas kürzere Rückweg verlief übrigens ebenfalls ohne Zwischenfälle, allerdings hörte man gelegentlich ein beherztes „Wo ist bitte das nächste Weingut?“

Neben dem Gesang auf Veranstaltungen zuhause und in anderen Orten sind auch solche Unternehmungen wie eine gemeinsame Wanderung dazu angetan, Gemeinschaft zu leben und zu erleben. Das Fazit brachte eine Teilnehmerin ohne viele Worte auf den Punkt: „Schee war's" 

Lothar G. Kopp   -Schriftführer-